Schulen Capachica

– Name: Schulförderung Capachica
– Ort: Hilata, Llachón und Santa María, Titicacasee
– Gründung: 1965, 2002 und 2005
– viSozial unterstützt: seit 2002
– Ziel: Bildung und Gesundheit der Kinder
– Arbeitsbereiche: Bildung, Gesundheit, Erziehung
– Begünstigte: ca. 260 Kinder und Jugendliche
– Finanzierung viSozial: Spenden, Patenschaften

BESCHREIBUNG DES PROJEKTES

Capachica Peru Schulen Capachica

Das Projekt umfasst die Grundschulen von Hilata und Llachón und die Kindertagestätten (Wawawasis) Hilata, Santa María und San Isidro in Llachón und San Pedro in Collpa.

Die Grundschule Hilata liegt außerhalb des Dorfes und heißt offiziell “Institución Educativa Primaria 70046 de Hilata”. Die Schule wird, wenn auch nur geringfügig, vom Staat unterstützt und existiert bereits seit 1965. Zurzeit befinden sich ca. 80 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren in der Schule. Sie besuchen die Klassen eins bis sechs (primaria). Insgesamt drei ausgebildete Lehrer unterrichten die Kinder in Mathematik, Lesen, Schreiben, Musik und Sport. Im selben Schulgelände ist das Wawawasi mit zwei Kindergartenklassen untergebracht. Hier werden die ein- bis sechsjährigen Kinder von zwei Erzieherinnen betreut.

Die Schule in Llachón wird von ca. 160 Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren besucht. Der Unterricht findet von 8:00 – 13:30 Uhr statt. Etliche Kinder laufen jeden Tag zwischen 30 und 50 Minuten zur Schule, da ihre Familien oft weit vom Ortszentrum leben.

Täglich bekommen alle Kinder ein ausgewogenes Mittagessen. viSozial liefert dafür wöchentlich frisches Gemüse, Obst und andere Lebensmittel. So wird das chronisch knappe Lebensmittelangebot der staatlichen Programme von viSozial ergänzt.

Mindestens zweimal im Jahr werden die Kinder untersucht, gewogen und gemessen um ihre Entwicklung zu kontrollieren.

Die Wawawasis Santa María und San Isidro befinden sich im Dorf Llachón, in San Pedro de Collpa an einem kleinen Hafen auf der Strasse nach Capachica. Bei allen Wawawasis handelt es sich um sehr kleine ärmliche Gebäude mit einem kleinen Raum für die Kinder, keinem Wasseranschluss und oft keiner Toilette.

Diese Kitas haben bisher keine staatliche Hilfe erhalten, ihre Ausstattung und Lehrmaterial sind deswegen sehr einfach. Es gibt ebenso kein staatliches Lebensmittelprogramm, die Mütter kochen selbst für ihre Kinder und stellen auch die Lebensmittel selbst. viSozial hilft hier wie auch in den Schulen mit Lebensmitteln und Lehrmaterial.

Darüber hinaus werden von viSozial Ausflüge und andere Aktionen organisiert. Zum Beispiel sollen die Kinder bei den jährlichen Hygieneaktionen lernen, wie und vor allem warum man sich die Zähne putzen und die Hände waschen sollte. Bei all diesen Aktivitäten werden auch die Eltern miteingebunden um das Bewusstsein für Bildung und Gesundheit zu erhöhen.

Seit dem Jahr 2004 werden alle Kinder der Schulen und seit 2012 die Kinder der Kindergärten durch unser Patenschaftsprogramm unterstützt.

Mit deiner Hilfe können wir…

… Schuluniform für ein Kind kaufen – 15 EUR
… Fußballturnier für 60 Kinder in Hilata – 200 EUR
… Nahrungsmittel für den Kindergarten für ein Monat besorgen – 160 EUR

Was wir bisher schon erreicht haben

  • 2015: kontinuierliche Belieferung der Schulen mit frischen Früchten und Gemüse um das staatliche Schulessen zu kompensieren.
  • 2014: Hygienekampagne: Übergabe von Unterwaäsche, Socken und Produkte zur Körperpflege. Die LehrerInnen nehmen das Thema „Hygiene und Gesundheit“ in ihrem Unterrichtsplan auf.
  • 2013: Ankauf und Übergabe von Küchenausstattung an die Grundschulen Llachón und Hilata.
  • 2012: Aufnahme aller Kinder (ca. 85) der Wawawasis ins Patenschaftsprogramm.
  • 2008: Für den Kauf von Musikinstrumenten und die Finanzierung des Musiklehrers für das gesamte Schuljahr in der Schule Llachón werden 2.500 Euro ausgegeben.
  • 2007: Wasserversorgung für alle drei Gemeinden wird fertig gestellt.

Wie viSozial hilft

Ernaehrung Kinder Peru Schulen Capachica

  • Bau der Sanitäranlagen und Wasseranschluss für die Schulen
  • Ausbau und Ausstattung der Grundschulen und der Kindergärten (Schränke, Bücher, Unterrichtsmaterial, etc.)
  • Kauf und Lieferung von Nahrungsmitteln und Schulmaterialien für die Kinder
  • Organisation von Hygiene- und Gesundheitsaktionen
  • Weihnachtskampagne im Dezember bei der jedes Kind ein kleines Geschenk erhält
  • Bezahlung eines Musiklehrers für den Musikunterricht in Llachón. Diese musikalischen Fähigkeiten können in Zukunft für die Kinder eine zusätzliche Einnahmequelle sein (z.B. Auftritte als Musikgruppe bei Festen)

Unsere Ziele

Das Hauptziel der Schulförderung ist es, den Kindern eine Grundschulausbildung zu ermöglichen. Alle Kinder der 2 Grundschulen, die viSozial unterstützt, sind in unserem Patenschaftsprogramm aufgenommen. Mit diesen und anderen Spenden werden Lebensmittel und Schulmaterialien gekauft und in den Schulen verteilt. Somit haben alle Kinder die gleichen Lernbedingungen. Das regelmäßige Schulessen trägt dazu bei, dass sich die Kinder gut ernähren.

Die Kindergärten sollen besser ausgestattet werden. Die Klassenräume werden saniert, Toiletten und Küche eingerichtet, Unterrichtsmaterial bereitgestellt. Die Ernährungs- und Hygienekampagne und alle bisherigen Aktivitäten zur Unterstützung der Kinder und Eltern werden fortgeführt.

Freiwilligenarbeit

IMG 0644 Schulen Capachica

Als freiwilliger Helfer hilfst du bei der täglichen Arbeit des Projektes mit. Dabei können verschiedene Aufgaben anfallen. Entweder unterstützt du z.B. die Lehrer und Kindergärtner in der Betreuung der Kinder oder hilfst den Müttern bei der Essenszubereitung und -verteilung. Eine wichtige Aufgabe ist es auch, Erfahrungsberichte mit Fotos über den Aufenthalt im Projekt zu schreiben (mindestens 2 monatlich), diese Berichte werden auf der Website von viSozial e.V. www.visozial.org veröffentlicht. Bewerbungen mit aktuellem Lebenslauf und Motivationsschreiben kann man an unsere Email-Adresse  schicken.

Beschreibung des Ortes

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Hilata, Llachón und Santa María sind kleine Bauerngemeinden und liegen auf der Halbinsel Capachica am Titicacasee. Das Leben der Dorfbewohner basiert auf einfachen Verhältnissen. Die ganze Halbinsel ist eine ländliche und wirtschaftlich unterentwickelte Gegend und von der Regierung vernachlässigt.
Nur sehr wenige Bewohner haben eine feste Arbeitsstelle und ihre Haupteinnahmequellen sind die Landwirtschaft und der Fischfang. Die meisten Menschen leben als Selbstversorger und sind den ganzen Tag auf den Feldern oder auf dem See beschäftigt.

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