Kinder- und Jugendzentrum Quito

– Name: Para Dar Esperanza (PADE)
– Ort: Santa María, Quito
– Gründung: 2004
– viSozial unterstützt: seit 2008
– Ziel: Sicherung der Grundbedürfnisse für Kinder und Jugendliche
– Arbeitsbereiche: Bildung, Gemeindeentwicklung, Erziehung, persönliche Entwicklung, Versorgung
– Begünstigte: 60 Kinder und Jugendliche
– Finanzierung viSozial: Spenden

BESCHREIBUNG DES PROJEKTES

Para Dar Esperanza Kinder  und Jugendzentrum Quito

Im Projekt „Para Dar Esperanza“ finden Kinder und Jugendliche von 3 bis 17 Jahren eine Anlaufstelle, wenn sie nachmittags von der Schule kommen. Ziel ist es, ihre Grundbedürfnisse zu decken und es werden ihnen Werte und soziales Verhalten vermittelt. Hier finden Sie Unterstützung bei den Hausaufgaben und erhalten etwas Nachhilfe, um ihr Wissen zu verbessern. Manchmal steht auch eine Psychologin zur Verfügung, der sie ihre Sorgen erzählen können. Es gibt für jedes Kind etwas zu essen und natürlich wird viel gespielt. Das Projekt erhält keine staatliche Unterstützung und hat es deshalb schwer, die laufenden Kosten zu decken.

Mit deiner Hilfe können wir

… alle Kinder des Projekts mit Zahnbürsten und Zahncreme versorgen – 55 EUR pro 3 Monate
… einem Kind einen Artzbesuch ermöglichen – 24 EUR
… Geburtstagskuchen kaufen, für alle Kinder die in dem Monat Geburtstag hatten – 15 EUR

Was wir bisher schon erreicht haben

  • 2016: Ein Workshop über Handwerksarbeiten mit recycelbarem Material, psychologische Unterstützung und Zahnarztbehandlungen für die Kinder und Jugendlichen im Projekt.
  • 2015: Ausflug ins Stadion von Quito, um sich ein Fußballspiel anzusehen und ein Bildungsausflug zum Aufforstungsprojekt im Nebelwald.
  • 2014: Ausflug mit allen Kindern des Projekts in den Wasserpark.
  • 2013: Ausflug ins Kino und Bildungsausflug zum Aufforstungsprojekt Guajalito.
  • 2010: Bildungsausflug zum Aufforstungsprojekt im Nebelwald.
  • 2008 und 2009: Sicherung der Existenz des Projekts durch Bezahlung der monatlichen Miete.

Wie viSozial hilft

Kinder Hilfe Quito1 Kinder  und Jugendzentrum Quito

  • Monatliche Bezahlung der Miete
  • Ankauf von Lebensmitteln
  • Hilfe durch Sachspenden
  • Vermittlung von freiwilligen Helfern
  • Ausflüge und Exkursionen mit den Kindern

Unsere Ziele

Das mittelfristige Ziel ist es, die juristische Existenz des Projektes abzusichern. Da dem Trägerverein des Projektes durch den Todesfall seines Vorsitzenden die Auflösung droht, möchte viSozial die Trägerschaft des Projektes mit übernehmen.

Langfristig soll ein eigenes Haus für das Projekt gebaut werden. Die Kinder sollen so bessere Bedingungen (Küche, Duschen, Toiletten, usw.) erhalten. Ein Spielplatz darf natürlich auch nicht fehlen.

Das Projekt wird von viSozial weiterhin mit Lebensmitteln, Kostenübernahme und Vermittlung von Freiwilligen unterstützt.

Freiwilligenarbeit

Im PADE hilfst du als freiwilliger Helfer bei der täglichen Betreuung der ca. 60 Kinder und Jugendliche des Projektes. Die Kinder sind in drei Altersklassen eingeteilt, die sich jeweils in unterschiedlichen Räumen aufhalten. Entsprechend des Alters fallen natürlich auch unterschiedliche Aufgaben an, bzw. bieten sich dir unterschiedliche Möglichkeiten eigenständig Ideen einzubringen.

Die tägliche Betreuung beinhaltet unter anderem die Essensausgabe, die Gruppenbetreuung einer Altersklasse, die Freizeitgestaltung der Kinder, Hilfe und Nachhilfe bei Schulaufgaben. Eine wichtige Aufgabe ist es auch, Erfahrungsberichte mit Fotos über den Aufenthalt im Projekt zu schreiben (mindestens 2 monatlich), diese Berichte werden auf der Website von viSozial e.V. www.visozial.org veröffentlicht. Bewerbungen mit aktuellem Lebenslauf und Motivationsschreiben kannst du an unsere E-Mail-Adresse  schicken.

Hier geht es zu den FAQ über die Freiwilligenarbeit bei viSozial.

Beschreibung des Ortes

 Kinder  und Jugendzentrum Quito

Das Stadtviertel Santa Maria befindet sich im Norden Quitos am Hang des Vulkans Pichincha auf rund 3.300 m und zählt zu den armen Randgebieten der Stadt. Im Stadtteil gibt es kein Trinkwasser oder organisiertes Abwassersystem. Die Menschen leben in sehr einfachen Verhältnissen. Die kleinen Häuser aus grauem Beton sind eines an das andere gebaut und oft notdürftig mit Steinen oder Brettern geflickt oder nur halb fertig gebaut. Es gibt nur wenige Bäume an den Rändern der Sandwege. Einige Straßen wurden vor kurzem gepflastert. Nur wenige beachten die geltenden Baubedingungen und so wird dieses Stadtviertel, aus dem man einen wirklich schönen Ausblick über Quito hat, immer weiter zugebaut.

Oft wohnen die Mütter allein mit ihren zahlreichen Kindern, manchmal leben auch Großeltern, Tante und Onkel mit im Haus. Viele der Familien sind zugezogen und kommen aus den ländlichen Regionen von Ecuador, um ihr Glück in der Hauptstadt zu suchen. Doch Arbeitsplätze sind rar und die Männer arbeiten meist auf dem Bau und die Mütter waschen Wäsche für andere Familien. Das geschieht meistens ohne Arbeitsvertrag im informellen Sektor. Alkoholismus, welcher mit körperlicher und psychischer Gewalt gegen Kinder oft einhergeht, ist ein großes Problem. Es fehlt an allem in den Haushalten, oft gibt es nicht einmal genug Geld für Lebensmittel.

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