Gemeinde Santiago de Okola

– Name: Gemeindeentwicklung Santiago de Okola
– Ort: Santiago de Okola, Titicacasee
– Gründung: 2006
– viSozial unterstützt: seit 2006
– Ziel: Chancen für die Kinder im Bereich Bildung und Arbeit
– Arbeitsbereiche: Bildung, Gesundheit, Umwelterziehung, Gemeindebasierter Tourismus
– Begünstigte: ca. 150 Kinder
– Finanzierung viSozial: Spenden, Patenschaften

BESCHREIBUNG DES PROJEKTES

Hilfe fuer Kinder in Santiago de Okola Bolivien Gemeinde Santiago de Okola

Die Schule nimmt 150 Kinder auf, die nicht nur aus dem Dorf kommen, sondern aus der Umkreis von gesamten Umgebung bis hin zu ca. 8 km. Zur Schule gehören auch die Klassenräume der Gemeinden Kerihuati (3 Klassenräume), die im Vergleich zu dem recht gut ausgestatteten Hauptgebäude in Okola sehr verwahrlost sind.

viSozial e.V. verfolgt mit der Zusammenarbeit mit der Dorfschule und ihrem Ablegern in Kerihuati das Ziel, die Qualität der Schulausbildung nachhaltig zu verbessern und langfristig mit den produktiven Potentialen der Region (Landwirtschaft, Fischerei, gemeindebasierter Tourismus) zu verbinden, um die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen zu stärken.

Mit deiner Hilfe können wir…

… Mathematik-Lehrbücher für die Grundstufe kaufen – je 10 EUR
… Fensterscheiben in einem Klassenraum in Kerihuati ersetzen – 60 EUR
… sechs Toiletten und Waschgelegenheiten in Kerihuati bauen – 800 EUR

Was wir bisher schon erreicht haben

  • 2013: Bau eines Gewächshauses in Kerihuati und Sanierung eines bereits bestehenden Treibhauses an der Schule in Okola (Primar- und Sekundarstufe)
  • 2012: Bau sanitärer Anlagen für die Schulen in Santiago de Okola und Kerihuati sowie eines thematischen Spielplatz in der Schule Kerihuati.
  • 2010: Einweihung des Schul- und Dorfmuseums mit der Thematik der lokalen Pflanzenvielfalt

Wie viSozial hilft

  • Finanzierung von Lehrbüchern und Lehrmaterial
  • Bau von sanitären Anlagen
  • Renovierung der Schulräume
  • Verbesserung der Ausstattung der Schulräume (Tafel, Stühle, Tische)

Unsere Ziele

Unser langfristiges Ziel in Santiago de Okola ist die Verknüpfung der Schulbildung mit den lokalen Produktionspotentialen (Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus), um so die Chancen der Kinder zu stärken, in Zukunft in ihrer eigenen Region wirtschaftlich aktiv zu werden und ihrer Abwanderung und Entwurzelung entgegenzuwirken. Dies soll mittels der Einrichtung von neuer Schulinfrastruktur, von Programmen zur beruflichen Orientierung und mit Stipendienprogrammen erreicht werden.

Unser Projektziel für 2014:
Es sollen zwei Nähmaschinen gekauft werden, damit wir in Kooperation mit dem Projekt „Luz de Esperanza“ den Schülern und Schülerinnen einen Nähkurs anbieten können.

Freiwilligenarbeit

Freiwilligenarbeit in Bolivien3 Gemeinde Santiago de Okola

Unsere Freiwilligen in Santiago de Okola werden bei der täglichen Arbeit des Projektes bzw. der Schule mithelfen. Dabei können verschiedene Aufgaben anfallen. Entweder unterstützt man die Lehrer und Kindergärtnern in der Betreuung der Kinder oder hilft man den Müttern bei der Essenszubereitung und -verteilung. Englisch- und Computerunterrichte für Schüler und Lehrer sind auch erwünscht. Eine wichtige Aufgabe ist es auch, Erfahrungsberichte mit Fotos über den Aufenthalt im Projekt zu schreiben (mindestens 2 monatlich), diese Berichte werden auf der Website von viSozial e.V. www.visozial.org veröffentlicht. Bewerbungen mit aktuellem Lebenslauf und Motivationsschreiben kann man an unsere Email-Adresse schicken.

Hier geht es zu den FAQ über die Freiwilligenarbeit bei viSozial.

Beschreibung des Ortes

 Gemeinde Santiago de Okola

Das Dorf Santiago de Okola liegt am nördlichen Ufer des Titicacasees. Auf einer guten, asphaltierten Straße überwindet man die 160 km Entfernung von La Paz in ungefähr drei Stunden. Santiago de Okola liegt malerisch am Fuß eines großen, drachenförmigen Berges.

Die meisten Häuser des Dorfes sind aus Lehmziegeln gebaut und haben nicht mehr als vier Räume. Die Familien bewohnen oft ein oder zwei davon, die anderen Zimmer werden als Vorratskammer oder Materiallager genutzt. Als Küche dient meistens eine kleine Hütte neben dem Haupthaus, in der noch über dem Holzfeuer gekocht wird. Einige Bauern haben auch ein paar Kühe, Schafe oder Schweine, die sie in kleinen Ställen neben dem Haus halten. Die Äcker und Felder grenzen direkt an die Häuser an.

Im Dorf leben etwa 79 Familien, rund 350 Menschen, welche vor allem von der Landwirtschaft und Fischerei leben. Seit fünf Jahren gibt es im Dorf Strom, fließendes Wasser ist ebenfalls vorhanden. Jedes Haus hat einen im Garten liegenden Wasseranschluss. Das Dorf verfügt über eine Schule, die im Jahr 2007 ihren ersten Abiturientenjahrgang feierte. Eine einfache Krankenstation, in der ein Krankenpfleger arbeitet, kümmert sich um die gesundheitlichen Bedürfnisse. Schwere Erkrankungen und akute Notfälle müssen in die Krankenhäuser von Achacachi (60 km entfernt) oder La Paz (160 km entfernt) transportiert werden.

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