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Sophia, Praktikantin Chile

Mein schönstes Erlebnis war als in der Escuela Alemania die Unabhängigkeitstage von Chile gefeiert wurden. Hier haben die Schüler, die aus verschiedensten Nationen Südamerikas kommen, bunte kulturelle Tänze vorgeführt. Doch wichtiger als die Tänze war für mich die Freude der Kinder ihre einstudierte Performance, zu präsentieren.

Mich hat am meisten positiv überrascht wie die Schüler der Escuela Alemania in den durch viSozial e.V. ermöglichten Workshops einen Raum zur freien Entfaltung hatten und ihre Alltagssorgen vergessen konnten.

Mein Tipp für zukünftige Volontäre

Traut euch den Schritt in das Fremde zu gehen und das Fremde wird vertraut.

Anja, Praktikantin in Peru

Mein schönstes Erlebnis, war zu erleben, wie offen und respektvoll die Kinder aus Arequipa auf die Besucher aus anderen Ländern zugehen und den Austausch mit ihnen suchen. Und einmal Weihnachtsfrau zu sein und all die Geschenke für das Projekt in Puno mit auszusuchen, zu verpacken und zu verteilen.

Mich hat am meisten (positiv) überrascht, dass die Unterschiede zwischen unseren Kontinenten so gering sind. Außerdem überrascht einen von Zeit zu Zeit ein Lob oder Dankschön für die Arbeit vor Ort.

Mein Tipp für zukünftige Volontäre
Nehmt euch viel Zeit für euer Projektland, denn ein halbes Jahr geht viel zu schnell um und ihr werdet bei der Arbeit und privat viele Menschen kennenlernen, mit denen ihr gern mehr Zeit verbringen würdet.

Sabrina, Volontärin bei Exito Verde in Bogotá

Mich hat am meisten positiv überrascht, dass die Menschen in Kolumbien so unglaublich liebenswert und herzlich sind und alle anderen mit offenen Armen empfangen.

Meine schönsten Erlebnisse waren… die Arbeit mit den Kindern in Ciudad Bolívar und BOSA. Sie haben mir alle so viel zurückgegeben und haben mir gezeigt, dass man kein Vermögen braucht um glücklich zu sein.

Mein Tipp für zukünftige Volontäre

… Seid offen für alles Neue und für eine andere Kultur. Es läuft alles ein wenig unorganisierter ab als wir es von Deutschland gewohnt sind. Es ist jedoch nichts Negatives, sondern eine sehr positive und neue Erfahrung.

Jonathan, Volontär in Guajalito, Ecuador

Meine schönsten Erlebnisse, waren die kleinen Dinge. Nach dem Essen die Vögel beobachten und abends den Waldgeräuschen zuzuhören und unter dem Wasserfall duschen.

Mein Tipp für zukünftige Volontäre

… langsam eingewöhnen. Entspannt die Arbeit angehen, nicht den Kopf hängen lassen, weil die Dinge weniger organisiert sind. Es wird von einem viel Selbständigkeit erwartet, dass man immer produktiv ist und nicht wenn es nichts zu tun gibt, liest und „nichts macht“. Trotzdem genug zu lesen mitbringen. Und: die ecuadorianische Sonne nicht unterschätzen.

Anne, Praktikantin in Bolivien

Mein schönstes Erlebnis, war die Projekte in Bolivien und Peru zu besuchen und die Menschen kennenzulernen. Ihr Leben hat das meine berührt und Spuren hinterlassen, von denen ich noch immer zehren kann.

Mich hat am meisten (positiv) überrascht, dass ich mich in einem so fremden Land zu Hause fühlen konnte. Ich habe Fremde kennengelernt, die zu Freunden und Familie wurden. Noch nach der Zeit in Bolivien stehe ich in engen Kontakt zu ihnen.

Mein Tipp für zukünftige Volontäre

… Erst wenn man losgeht, zeigt sich der Weg.

Chantal, Praktikantin in Chile

Meine schönsten Erlebnisse sind gar nicht so einfach zu beschreiben. Es waren Kleinigkeiten, die den Aufenthalt schön gemacht haben. Bspw. die Stunden auf dem Spielplatz, wenn die Kinder sich mir gegenüber geöffnet haben und mir private Dinge erzählt haben und ich ihnen Tipps geben konnte.

Mich hat am meisten (positiv) überrascht, dass man mit so einfachen Materialien und so vielen tollen Ideen so viel bewerkstelligen kann! Aus alten Plastikflaschen wurden Osternester, aus alten Zeitungen Muttertagskörbchen geflochten. Das muss einem erst einmal einfallen.Die Kinder lernen dadurch, dass man nicht immer alles gleich in den Müll werfen muss.

Mein Tipp für zukünftige Volontäre
Ohne Vorurteile in die Arbeit gehen, Eigenschaften wie Offenheit, Kompromissbereitschaft und Neugier sollten nicht fehlen. Vieles wird anders sein, aber deswegen nicht unbedingt schlechter. Vieles hängt auch von einem selbst ab. Seid bereit, neue Dinge zu erfahren und zu lernen aber auch zu geben.

Maria, Praktikantin in Brasilien

Mein schönstes Erlebnis: Ein Ereignis ist mir besonders in Erinnerung geblieben. An einem Freitag nahm nochmal alle Kraft zusammen, um einen guten Unterricht zu machen. Im Gegensatz zu den vorherigen Tagen lernten die Kinder an diesem Tag sehr schnell und plötzlich sprang ein etwa 11-jähriger Junge auf und schrie laut „Abracooo!!!!!“, stürmte zu mir und umarmte mich. Die anderen Kinder taten es ihm nach, und plötzlich umarmte mich eine kleine schreiende Gruppe von Kindern.

Mich hat am meisten (positiv) überrascht, dass die Kinder im ABEAC so herzlich sind! Sie zeigen ihre Gefühle, suchen sehr viel Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Mein Tipp für zukünftige Volontäre
Zukünftigen Volontären würde ich raten, mit sehr viel Offenheit gegenüber der Kultur und Flexibilität in dieses Projekt zu gehen.

Elke, Volontärin in Ecuador

Es tut mir richtig gut, mit den Kindern zu arbeiten: Zu sehen, wie trotz der Kargheit, der beengten Verhältnisse, die meisten der Kids motiviert sind, lernen wollen, fragen und mitmachen, sich über jede Zuwendung freuen und sich auch gegenseitig helfen,…da geht mir schier das Herz auf! Wenn es dann zum Abschluss Essen gibt und ich sehe, wie die 10-jährige gemeinsam mit ihrer 2-jährigen Schwester über einem Suppentöpfchen sitzt, und sie fürsorglich mit füttert, bin ich einfach gerührt. Die ganz Kleinen, mit ihren ernsten, dunklen Kulleraugen lassen mich sowieso dahinschmelzen. Gestern war ich fasziniert von der Fähigkeit vieler Kids, wie sie ihren Fäusten wunderbare Pfeiftöne entlocken; ich habe es mir zeigen lassen (muss aber noch was üben) und ihnen im Gegenzug beigebracht, auf einem Grashalm zu pfeifen. Das war vielleicht ein „Hallo“!

 

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