Eine rundum tolle Erfahrung im Projekt PADE Gepostet am 13.07.2017 von Anna

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Ich heiße Christine, bin 32 Jahre alt und habe mich 9 Monate von meiner Arbeit als Wirtschaftsingenieurin in einem großen internationalen Konzern freistellen lassen. In der Zeit reiste ich durch Südamerika und begleitete unterschiedliche Sozialprojekte, so auch vier Wochen das Projekt “PADE” in Quito. Bereits vor der Reise habe ich Kontakt mit viSozial aufgenommen, Bewerbung auf Deutsch und Spanisch geschrieben, mit Tomas und Cristina geskypt und war sehr glücklick das Go für das Projekt zu bekommen. Für die unkomplizierte und  flexible Betreuung per Email, telefonisch und vor Ort bedanke mich herzlichst bei Tomas, Anna und Cristina.

Warum viSozial?

K1600 DSC 0068 300x169 Eine rundum tolle Erfahrung im Projekt PADELange habe ich im Internet nach einer Organisation gesucht, die keine Vermittlungsgebühren verlangt und ein gutes Feedback hat. Und so bin ich auf viSozial gestoßen, die mir schon bereits von der Webperformance positiv aufgefallen ist. Sehr strukturiert und gut aufgebaut. Das hat mir gleich gut gefallen und die gute Organisation hat sich im weiteren Verlauf nur bestätigt.

Warum das Projekt PADE?

Das Arbeiten mit Jugendlichen und Kindern macht mir unendlich viel Spass, die Direktheit der Kinder in Emotionen und Fragen macht die Arbeit jeden Tag zu etwas Besonderem, das gegenseitige Geben und Bekommen an Umarmungen, Liebe und Zuneigung ist ein unbeschreibliches Gefühl und bestätigt mir jeden Tag wie wichtig, richtig und einfach es ist, etwas Gutes zu tun, wo es so sehr benötigt wird. Täglich kleine Lernerfolge der Kinder zu sehen, macht die Arbeit mit Kindern zu etwas Besonderem und deswegen habe ich mich entschieden nach erst geplanten zwei Wochen um zwei weitere Wochen zu verlängern.

Die Fundacion liegt in Santa Maria, ein etwas aämlicher Stadtteil nordwestlich von Quito. Mit dem Bus brauchte ich ca. eine Stunde von dem Stadtteil La Gasca in das Projekt zu kommen. Da es höher gelegen ist, hat man von dort aus eine spektakuläre Aussicht auf Quito, jedoch braucht man auch warme Kleidung.

2017 04 27 15.27.10 300x225 Eine rundum tolle Erfahrung im Projekt PADEEntschieden habe ich mich für die Unterbringung in einer Gastfamilie. Nach längeren Aufenthalten in Hostels oder im Zelt auf meiner Reise wollte ich gerne neben dem Aufbessern meiner Spanischkenntnissen ein familiäres Umfeld. Von Anfang an wurde ich wie ein weiteres Familienmitglied behandelt. Bereits am ersten Wochenende wurde ich zu einer Familienfeier eingeladen. Neben dem leckeren Essen, das meine Gastmama drei Mal täglich zubereitet hat, haben wir ganz viel zusammen unternommen, wie z.B. ein Wochenende mit meinen Gastgeschwistern in Baños, Spielabende mit der Familie und Freunden, Babysitten der Neffen oder Stadttouren. Ich bin sehr froh in der Familie untergekommen zu sein und ein riesiges “Muchas Gracias” an die Fam. Guerrero Torres für den tollen gemütlichen Aufenthalt und die Unterstützung!

Zum allgemeiner Tagesablauf: Zwischen 13.30 und 14:00 Uhr nahm ich Montags bis Donnerstag den Bus und war je nach Verkehr um 15.00 Uhr in der Fundacion. Wenn ich früher da war, haben meistens die Kinder vor der Tür gewartet und wir haben gequatscht, Ball oder auf dem nebengelegen Spielplatz gespielt, bis dann um 15.00 Uhr die Tür von einem der Professoren aufgemacht wurde.
K1600 2017 04 27 15.52.49 e1499966537562 225x300 Eine rundum tolle Erfahrung im Projekt PADEBereits am ersten Tag wurde ich herzlichst von den Professoren Mireya, Anita, Lili, Ricky, Olguita, Janeth und der Köchin Paty empfangen und konnte mir die Gruppe, die ich gerne unterstützen möchte aussuchen. Ich entschied mich am ersten Tag für die kleinen Kinder zwischen 3-6 Jahren und vergass bereits am ersten Tag die Zeit. Denn eigentlich geht die Betreuung bis 17:00 Uhr. Jedoch wird meistens überzogen und die Eltern bzw. die Geschwister warten geduldig bis die Kinder ihre Hausaufgaben gemacht haben. Wenn die Kinder keine Hausaufgaben haben, werden ihnen Aufgaben zur Vertiefung der schulischen Grundlagen wie z.B. Gestaltung der Ziffern oder Buchstaben oder der motorischen Fähigkeiten wie Schneiden, Kleben etc. gegeben. Bei den älteren Kindern war besonders auf dem mathematischen Gebiet viel Unterstützung gefragt: Und so haben wir viel dividiert, multipliziert, 3 Satz angewendet, Winkel gezeichnet und so weiter. Aber natürlich wurde auch viel gespielt, drinnen und draußen. Besonders toll fand ich, dass die Kinder während der Betreuung einmal eine warme Mahlzeit erhielten und danach fleißig jeder mit seiner Zahnbürste die Zähne geputzt wurde. Einmal im Monat wurde auch die Geburtstagskinder beglückwünscht, es gab für sie Geschenke, die gespendet wurden, und es wurde auf dem Hof gefeiert, Sack hüpfen und die Reise nach Jerusalem gespielt oder getanzt. Unterstützt habe ich überall wo Hilfe gebraucht wurde.

K1600 DSC 0074 300x169 Eine rundum tolle Erfahrung im Projekt PADEMein persönliches Highlight war, dass ich im Rahmen der monatlichen Geburtstagsfeier mit Tanzaufführungen, mit persönlichen Glückwünschen für meine Reise von jedem einzelnen Kind und Jugendlichen, mit selbstgestalteten Karten und einem Abschiedsessen mit den Professoren verabschiedet wurde. Ich habe es nicht erwartet und war dermaßen gerührt, dass auch eine oder zwei Tränen geflossen sind.

Innerhalb der vier Wochen sind wir so zusammen gewachsen, dass mir der Abschied wirklich schwer fiel. Von Anfang an war ich integriert, ein Teil des Teams, man hilft sich gegenseitig aus, wartet aufeinander,  macht zusammen Feierabend und fährt gemeinschaftlich ein Teil der Strecke nach Hause. Eine ganz tolle Atmosphäre und ein schönes Miteinander!

K1600 DSC 0059 300x169 Eine rundum tolle Erfahrung im Projekt PADEIch kann nur nochmal betonen wie toll die Organisation ist, die Professoren, die alles geben um den Kindern Gutes zu tun, wie gut das Projekt den Kindern tut und wie wichtig es ist, die Aufmerksamkeit den Kindern zu geben. Es wird jede Hilfe gebraucht und ich bin mehr als froh, ein Teil des Projektes gewesen sein, tolle Personen mit herzensguten Charakteren und eigenen Geschichten kennen gelernt zu haben und wieviel Glück ich hatte mit meiner Entscheidung mit viSozial, PADE und meiner Gastfamilie.

Eine ganz tolle Erfahrung, die mir für ewig im Herzen bleibt.

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