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BLOG 2 2011: Ergebnisse und Zahlen unserer Arbeit mit den Projekten 2011 ist nun schon seit über einem Monat vorbei und wir wollen   die Chance nutzen hier über die Arbeit des letzten Jahres in den Projekten die wir unterstützen zu berichten.

Wir können jetzt schon die Aktivitäten und Aktionen in den meisten Projekten zusammenfassen und Zahlen über die Spenden die wir in den Projekten umgesetzt haben veröffentlichen, obwohl unsere Buchhaltung erst Ende März abgeschlossen sein wird ist und wir auch noch nicht von allen Projekten vollständige Jahresberichte haben können.

Begleitet uns bitte auf unsere “Projektreise“, auf der wir unsere langjährigen Freunde und Partner besuchen:

In Ecuador unterstützt viSozial 3 verschiedene Projekte, das Kinder- und Jugendzentrum PADE in Quito, die Schulen in Quilotoa und das Aufforstungsprojekt in Guajalito.

viSozial übernimmt für die Tageseinrichtung PADE,  Abkürzung für “Para Dar Esperanza” (um Hoffnung zu geben) die monatliche Miete in Höhe von ca. 138 EUR, so dass die ca. 60 Kinder dort ihre Hausaufgaben machen können. Im August unternahm das visozial Team  einen 2,5 tägigen Ausflug mit 36 Kindern und ihre Betreuer in den Nebelwald. Diesen Ausflug finanzierte visozial mit ca. 1419 EUR.

Quilotoa 2 2011: Ergebnisse und Zahlen unserer Arbeit mit den Projekten Das Quilotoa Schulprojekt ist das größte Projekt für visozial Ecuador.  Mit Patenschaftsbeiträgen und anderen Spenden werden die Essensversorgung und das Schulmaterial  für mehr als 300 Kinder an 4 Schulen gedeckt. Zum Schuljahresbeginn wurden vom visozial Team den Kindern aller 4 Schulen Ihre Schulutensilien (Lineale, Bleistifte, Hefte, Radiergummis, etc.) überreicht, welche 2011 ca. 4769 EUR kosteten. Die tägliche Essensversorgung aller Kinder belief sich auf ca. 10769 EUR.

Der Besuch des Weihnachtsmannes, welcher den Kindern in Quilotoa Spielzeug und Süßigkeiten brachte, schlug mit ca. 615 EUR zu Buche.

Der Ausblick auf 2012 beinhaltet die Weitere Unterstützung der Kinder in Quilotoa wie bisher. Es sollen also weiter Lebensmittel und Schulmaterialien gekauft werden. Natürlich wird es auch wieder kleine Weihnachtsgeschenke geben.

Im Aufforstungsprojekt in Guajalito wurden um die 3000 Bäume verschiedener Baumarten gepflanzt und es wurden über 2 KM Zäune zum Schutz vor Rinder gezogen. Interessant ist auch dass im Wald Kaffee angebaut wurde und somit gezeigt, dass man dafür keine Bäume roden muss. 3400 Kaffeepflanzen sind auf einem Hektar gepflanzt worden. 1500 Bäume entlang der Ölpipeline gepflanzt und hochgezogen worden. All dies unterstützte viSozial mit ca. 4769 EUR.

Für 2012 plant das Projekt weitere Aufforstungen, es stehen tausend Kaffee- und Baumsetzlinge bereit. Es ist auch ein Tourismus-Seminar mit der nächstgelegenen Gemeinde geplant.

Unterstützung PADE: ca. 3075 EUR
Unterstützung Schulen Quilotoa: ca. 16153 EUR
Unterstützung Aufforstung Guajalito: ca. 4769 EUR

Projektausgaben Ecuador 2011:  ca. 23997 EUR

In Peru unterstützte viSozial 2011 mit eigenen Mitteln die Gemeinden der Halbinsel Capachica und deren Schulen, verbesserte in Arequipa die Arbeitsbedingungen der Arbeiter in den Steinbrüchen des Sillar-Gesteins und unterstützte zusammen mit dem Movimiento de Vida Cristiana, einer kirchlichen Organisation, die Schule San Juan Apostol in Villa Cerrillos, eines der jungen und ärmeren Vierteln der Stadt.

 2011: Ergebnisse und Zahlen unserer Arbeit mit den Projekten In der Halbinsel Capachica am Titicacasee wurde vorwiegend aus Patenschaftsspenden das Schulessen für die ca. 250 Kinder der Vor- und Grundschulen der Dörfer Hilata, Llachon und Santa Maria bezahlt,  sowie ein innovativer Musikunterrichtskurs gefördert.

Das tägliche Schulessen für die Kinder wird seit 4 Jahren ununterbrochen von viSozial getragen und die Auswirkungen dieser Hilfe wurden auch über diesen Zeitraum dokumentiert. Die Unterernährung bei Kindern ist nachweislich um 10% gesunken, was sich in der erhöhten Lernfähigkeit derselben widerspiegelt.

Die Region ist für ihre musikalische Tradition bekannt. Der geförderte Musikunterricht festigt bei den Kindern das musikalische Können. Die Schulkapellen haben bereits regionale Musikwettbewerbe geworben,  was in vielen Fällen den Schülern konkrete Berufsaussichten eröffnet.

Es wurden auch die Trinkwassersysteme der Gemeinden instand gesetzt und Weihnachtskampagnen mit und für die Schüler veranstaltet.

Diese Unterstützung für die Gemeinden Capachicas betrug 2011 ca. 23102. EUR

Für 2012 sollen weiterhin das Schulessen und der Musikunterricht gewährleistet werden. Zusätzlich sollen den Kindern Computerkenntnisse vermittelt werden.

In der Gemeinde Chifron werden der Bevölkerung regelmäßige Weiterbildungen für die bessere Nutzung und Verarbeitung der leider oft wenig geschätzten lokalen Lebensmittel angeboten. Die ca. 40 vor allem weiblichen Teilnehmerinnen lernen ihre Lebensmittel besser und ausgewogener zuzubereiten und tragen zur besseren Ernaehrung ihrer Familien bei.

Diese Kurse schlugen 2011 mit ca. 1985 EUR zu Buche, und sollen ab 2012 langsam durch das Einrichten von familiären Gemüsegärten ergänzt werden.

In Arequipa werden die Kosten der täglichen Schulspeisung der 520 Schüler der Schule San Juan Apóstol in Villa Cerrillos gedeckt, es wird auch ein Teil des Gehaltes der Schul-Krankenschwester sowie Material und Medikamente der Krankenstation bezahlt. 2011 wurden auch Regale für die Klassenzimmer und die Schulbibliothek bereitgestellt. All diese Kosten beliefen sich auf ca. 14953. EUR. Zusätzlich zu dieser Unterstützung wird 2012 eine Zahnärztliche Kampagne stattfinden.

In den Vulkangesteinssteinbrüchen Arequipas wurden 15 Arbeiter und ihre Familien in Techniken der Herstellung von Kunsthandwerk aus Sillar-Stein unterrichtet, damit sie außer der Produktion von dem typischen Baumaterial ihren Kunden (auch Touristen) einen Mehrwert anbieten können. diese Kurse unterstützte viSozial mit ca. 1625. EUR

Unterstützung Schulen Capachica: ca. 23 102. EUR
Unterstützung Gemeinde Chifron, ca. 1985 EUR
Unterstützung Schule Arequipa ca. 14 953. EUR
Unterstützung Steinbruch Arequipa ca. 1 625. EUR

Projektausgaben Peru 2011: ca. 41665 EUR

In Chile unterstützt viSozial vorwiegend über Patenschaften das Kinder und Jugendzentrum Casa de Los Pinos.

Anfang 2011 schied Luis Castro als Direktor des Casa de los Pinos aus. Nun hieß es jemanden zu finden der Luis Platz übernahm und das Team von Betreuern und Volontären motiviert und einsatzbereit halten konnte.
Durch eine neue Vereinbarung zwischen viSocial Chile und der Schule Los Pinos wurde die Infrastruktur des Projekts, das seitdem in den Räumlichkeiten der Schule Los Pinos funktioniert, gesichert. Angelica Toro, unsere “Tia Angelica”, übernahm Luis Arbeit und ist nun verantwortlich für die tägliche Projektarbeit  mit Unterstützung unserer wechselnden Sozialkoordinatoren wie Monika Winterer,  Annkathrin Rohrbach oder zuletzt Odette Friebel.

 2011: Ergebnisse und Zahlen unserer Arbeit mit den Projekten Als Resultat der Zusammenarbeit mit der Schule stieg die Anzahl der Kinder im Projekt sprunghaft von ca. 60 (im Durchschnitt) auf mehr als 80 an, was die Tias (Betreuerinnen) erstmal in organisatorische Schwierigkeiten brachte. Bald jedoch gelang es viSocial Chile das Projekt mit seinem Angebot an Workshops und Aktivitäten, sowie die Tägliche “once”(Zwischenmahlzeit) für alle Kinder zu sichern.

2011 wurden 3 Workshops abgeschlossen: Das der Geschichtenerzähler, mit 35 Teilnehmer zwischen 5 – 17 Jahren, welches von Mitte Juni bis September lief. Der Kunst/Mathematik – Workshop (Artematica), mit 15 Teilnehmer zwischen 6 und 14 Jahren von Mai bis September

und der traditionelle Musikwirkshop mit 12 Teilnehmer zwischen 10 und 16 Jahren.
Außerdem wurden zu speziellen Anlässen Aktivitäten bzw. Exkursionen mit den Kindern organisiert wie z.Bsp. das schon traditionelle alljährliche Sommer-Camp im Januar, das Osterfest, das Kunstfestival “Festival de la Voz” wo sich die besten Sänger und Musiker des Projekts präsentieren
und die Aktivitäten zu den “Fiestas Patrias”, dem Chilenischen Nationalfeiertag am 18. September

Heute (Anfang 2012) sind Insgesamt 85 Kinder im Kinder- und Jugendzentrum „Casa de los Pinos“ eingeschrieben und ihre Teilnahme schwankt zwischen 65 und 88 %. Jeden Nachmittag finden 1-2 Workshops statt, für die sich die Kinder einschreiben können. Zusätzlich steht ihnen eine Hausaufgabenhilfe zur Verfügung. Kinder, die nicht an den Workshops teilnehmen, werden in der Zeit von den Erzieherinnen und Volontären betreut und beaufsichtigt. Folgende Workshops sind im Angebot:

Christliche Bildung, Selbstverteidigung, Rhythmische Sportgymnastik, Tanz, Fußball, Englisch, Zirkusschule, Körper und Haarpflege, Spiele (welche das Sozialverhalten fördern), Hausaufgabenhilfe, Bastelarbeit.

Bis November 2011 wurden für das Projekt Casa de los Pinos folgende Summen ausgegeben und abgerechnet:

Lebensmittel: ca. 4610 EUR
Didaktische Materialien (auch für die Workshops): ca. 740 EUR
Telefon- und Internetkosten: ca. 430 EUR
Transportkosten: ca. 617 EUR
Gehälter (Betreuer und Workshops): ca. 14494 EUR
Verschiedenes (Feste, Exkursionen und Instandsetzungen): ca. 2517 EUR

vorläufige Projektausgaben Chile 2011: ca. 23408 EUR (Zahlen bis November 2011)

In Bolivien werden das Heim für Straßenkinder und – Jugendliche Luz de Esperanza in El Alto und das Gemeindeentwicklungsprojekt Santiago de Okola am Titicacasee von viSozial unterstützt.

 2011: Ergebnisse und Zahlen unserer Arbeit mit den Projekten 2011 übernahm viSozial die Energiekosten des Projektes, sprich die Rechnungen für die Gasflaschen mit denen in Bolivien die Küchen und Heizungen betrieben werden sowie die monatlichen Stromrechnungen. Es wurden auch die Kosten der wöchentlichen gemeinsamen Freizeitaktivitäten der Bewohner des Projektes gedeckt, das sind in der Regel Kino und Theatereintritte, Schwimmbadnachmittage und die dazugehörigen Minibusfahrten. Im Dezember fuhr unser viSozial Team mit den Bewohnern des Projektes an den Titicacasee, die Transport und Verpflegungskosten dieses Ausfluges wurden auch von viSozial übernommen.

Diese Kosten betrugen bis September 2011 ca. 1414 EUR

Zusätzlich fand 2011 ein mehrtägiger Musikworkshop statt, in dem ein junger, bekannter Musiker die Kreativität der Jugendlichen herausforderte und diese gemeinsam schöne Lieder dichteten. Die Kosten beliefen sich auf ca. 181 EUR. Insgesamt wurden für Luz de Esperanza 1596 EUR ausgegeben (Zahlen bis September 2011).

In Santiago de Okola finanzierte viSozial den Bau von neuen Schultoiletten. Die kleine Schule des Ortsteiles Kerihuati stellte ihre hygienischen Einrichtungen fertig und in der größeren Schule von Santiago de Okola wurde in der zweiten Hälfte 2011 der Rohbau der 6 Toilettenbatterien und des dazugehörigen Wassertanks fertig gestellt. Hier wurden die Mittel aus den Patenschaften umgesetzt. Das Baumaterial, dessen Transport und die Gehälter des Maurers und Malers betrugen ca. 1691 EUR.

Unterstützung Heim für Straßenkinder und – Jugendliche: ca. 1414 EUR (zahlen bis Sept. 2011)
Unterstützung Gemeindeentwicklung Santiago de Okola: ca. 1691 EUR

Vorläufige Projektausgaben Bolivien 2011: 3105 EUR (Zahlen teilw. bis Sept. 2011)

Das Jahr 2011 war recht positiv für viSozial in Brasilien. Ende 2010 konnte endlich ein 6,30m x 50m großes Grundstück für das Gemeindeentwicklungsprojekt Taboquinhas gekauft werden und unser eigenes Projekt in den Wege geleitet werden. Es soll ein Soziales Zentrum entstehen, welches die ärmeren Bevölkerungsschichten betreut. Die Baptistengemeinde von Taboquinhas ist Partner beim Projekt mit Volontären und organisatorischer Hilfe.

Die ersten Arbeiten im Januar waren das saubermachen des Geländes und das einziehen von Zäunen, damit keiner auf die Idee kommt, die Grundstücksgrenze zu ändern. Die schlechten Straßenverhältnisse und daraus resultierendes fehlendes Material verzögerten leider die Arbeiten. Erst im November konnte das Baumaterial bestellt werden. Dies kam im Dezember und am Ende des Monats begannen dann endlich die Bauarbeiten, welche bis dato das ganze Fundament mit Sockeln, Betonträgern und beidseitigen 1,5m Wand fertig stellten. 2012 steht nun der weitere Bau an.

Vom Kinder- und Jugendprojekt in Salvador kam im Februar ein großer Hilferuf: Die Gesundheitsbehörde hatte die Küche und die sanitären Einrichtungen nicht abgenommen und eine Frist von nur zwei Monaten gegeben, um dies zu verbessern. Fernanda, die Projektleiterin, bat uns um Hilfe und so wurden tatsächlich in kurzer Zeit die Küche und Toiletten renoviert. Mit neuen Wasserleitungen, Kacheln, neuem Anstrich und einigen neuen Möbelstücken war dann alles perfekt und die Gesundheitsbehörde nahm Einrichtungen Ende März ab. Die Kosten all dieser Aktivitäten betrugen ca. 3282 EUR (Zahlen bis September 2011)

Vorläufige Projektausgaben Brasilien 2011: 3282 EUR (Zahlen teilw. bis Sept. 2011)

Damit ist unsere kleine Reise durch unsere südamerikanische Projektlandschaft zu Ende, noch stehen Informationen zu den Projekten in Kolumbien aus und es ist auch unsere dringende Aufgabe alle fehlenden Zahlen in den nächsten zwei Monaten zu vervollständigen, um diesen Bericht  abzurunden.

Wir hoffen aber trotzdem dass die obigen Zeilen euch einen detaillierten Einblick in die Arbeit all unserer Freunde und Partner in den Projekten vor Ort erlauben und freuen uns auf eure Kommentare, Fragen und Anregungen für 2012.

Aus Kolumbien liegen uns noch keine Angaben vor.

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Bericht: Tomas Sivila, Geschäftsführung viSozial e.V.


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